Hüttenland

dort wo die Stille ihre Heimat hat

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97 Sachen, die du in deiner Hütte machen kannst 

1. Wähle deine Hütte mit Sorgfalt

1. Wähle deine Hütte mit Sorgfalt
Damit dein Hüttenurlaub für dich zu deinem persönlichen Traumurlaub wird, solltest du dir über deine eigenen Bedürfnisse im Klaren sein.

Bei den kleineren Hütten gibt es von der einfachen Hütte mit kaltem Wasser bis zum Nobelchalet jede Kategorie. Große Hütten in den Bergen haben in der Regel immer Etagenduschen, Etagen-WC´s und keine 4-5 Sterne Sanitärausstattungen.

Es gibt die verschiedensten Anfahrts-Situationen in der Bergwelt, entweder mit dem Auto, Schneekettenpflicht im Winter, abenteuerlicher 30 % Steigung oder nur zu Fuß erreichbar.

Beachte auch, dass bei Almen mit Viehwirtschaft die Kühe früh morgens und abends gemolken werden.
An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass Kühe, Kuhglocken und Heuernten keinen Grund für eine Reklamation darstellen, da diese Arbeiten unausweichlich sind.

Bitte bedenke diese Punkte bei der Auswahl deiner Hütte und lies unsere Hüttenbeschreibungen genau durch.  
  

2. Plane gut, was du in deinem Hüttenurlaub machen willst

2. Plane gut, was du in deinem Hüttenurlaub machen willst
Wir haben auf unserer Homepage eine Vielzahl von Aktivitäten zusammengestellt, die du in deinem Urlaub machen kannst. Schreibe dir zusammen, was du unternehmen willst und nimmt dafür die erforderlichen Dinge mit. (Fernglas, Hängematte, Schnitzmesser, Buch, Spielkarten etc….)

Falls du wandern möchtest, sind gut passende Wanderschuhe das A und O, weiters Wanderkarten, Rucksack, Regenkleidung und eine Taschenlampe. Du solltest dich beim Wandern nicht überschätzen. 
  

3. Packe deinen Koffer sorgfältig

3. Packe deinen Koffer sorgfältig
Auf jeden Fall solltest du gutes Schuhwerk, Regenkleidung und warme Sachen einpacken. In den Bergen kann es sehr stark regnen und auch im Sommer abends kalt werden. Weiters sollten eine Taschenlampe, ein Taschenmesser und Kerzen eingepackt werden.

Ob du Bettwäsche und Handtücher mitnehmen musst, steht in deiner Hüttenbeschreibung. Im Winter sollte dein Auto mit Schneeketten ausgestattet sein. 
  

4. Erstelle dir einen Speiseplan

4. Erstelle dir einen Speiseplan
Da du in deinem Hüttenurlaub nicht jeden Tag ins Tal kommen wirst, solltest du dir überlegen, was du kochen und essen willst. Zumindest für 3-4 Tage. Ein- bis zweimal die Woche kannst du ins Tal fahren und deine Vorräte auffüllen. Bedenke bei der Erstellung deines Speiseplans, ob deine Hütte einen Kühlschrank hat oder nicht.

Wenn deine Hütte stromlos ist, kannst du immer, wenn du ins Tal kommst, dein Handy in einem Wirtshaus oder Cafe aufladen. 
  

5. Für Wanderer, Kletterer und Tourengeher

5. Für Wanderer, Kletterer und Tourengeher
Informiere dich vor dem Start gut über die genaue Tour und die Wetterverhältnisse.

Bleib auf markierten Wegen und mache keine Abkürzungen. (Absturz- und Verirrungsgefahr)

Nimm bei größeren Vorhaben eine Notfallausrüstung mit. ( Erste-Hilfe-Box, Biwaksack, Taschenlampe und Handy)

Brich dein Vorhaben bei Gefahr von Wetterverschlechterung ab und kehre um, ein Berggewitter kann innerhalb kürzester Zeit aufziehen.

Falls du dich verirrt hast oder nicht mehr weiter kannst, bleib ruhig und verständige die Bergrettung unter der Nummer 140 (österreichischer Alpinnotruf www.bergrettung.at) oder 112 (Europäischer Notruf). 
  

6. Achte die Natur

6. Achte die Natur
Pflücke keine Pflanzen, die unter Naturschutz stehen (Almrosen, Edelweiß, Enzian, Platenigl, Schneeglöckchen ...) und verschrecke keine Tiere.

Pilze richtig pflücken: Die Pilze am Stiel abzuschneiden ist entgegen der landläufigen Meinung nicht richtig, da man auf diese Weise dem Pilz eine große Wunde zufügt. Besser ist es, den Pilz mit einer Drehbewegung aus der Erde zu drehen. Das so entstandene Loch mit etwas Erde, Laub oder Fichtennadeln bedecken, damit das unterirdisch lebende Pilzgeflecht nicht austrocknet oder abstirbt.
Höchstmenge: Wild wachsende, essbare Pilze dürfen in der Zeit von 07.00 bis 19.00 in einer Menge von höchstens 2 kg pro Person und Tag gesammelt und befördert werden. (Tiroler Pilzschutzverordnung)

DER HUND GEHÖRT AN DIE LEINE! Außerhalb von Gebäuden und abgegrenzten Grundstücken sind Hunde an der Leine zu führen, auch im Wald. Es kommt immer häufiger vor, dass ein freilaufender Hund Wildtiere hetzt oder gar tötet. Jagdaufseher sind berechtigt und auch verpflichtet, wildernde Hunde im Jagdgebiet außerhalb der Rufweite des Besitzers zu erschießen, bei Gefahr in Verzug auch innerhalb der Rufweite. 
  

7. Hinterlasse keinen Müll

7. Hinterlasse keinen Müll
Halte bitte die Wanderwege, Wiesen und Wälder sauber, damit die Bergwelt so schön bleibt, wie sie ist. 
  

8. Nimm genug Bargeld mit

8. Nimm genug Bargeld mit
Wenn du in deinem Hüttenurlaub bewirtschaftete Berghütten besuchen willst, brauchst du Bares. Karten werden nur in den allerseltensten Fällen akzeptiert. Außerdem brauchst du auch Bargeld, um dem Bauern deine Hütte zu bezahlen. 
  

9. Hinterlasse deine Hütte sauber

9. Hinterlasse deine Hütte sauber
Hinterlasse deine Hütte so, wie du sie bei deinem Antreffen vorgefunden hast. Grundsätzlich gilt: Die Hütte ist besenrein zu hinterlassen, also bitte alles aufräumen und das Geschirr spülen, bevor ihr abreist. 
  

10. Beachte die „Berg-Nettikette“

10. Beachte die Berg-Nettikette
Auf dem Berg ist es Brauch, jeden Menschen, dem man begegnet, freundlich zu grüßen. Die Anrede „Sie“ ist nicht üblich, man ist einfach mit jedem per „du“. 
  

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